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Freitag, 17. Januar 2014

Hilfsbereitschaft - (Aus)Genutzt?

Viele von euch wissen ja um mein Engagement, in irgendeiner Form ehrenamtlich aktiv zu sein bzw. anderen zu helfen. jedoch muss ich nun mal etwas loswerden ...

Ich bin in vielen Gruppen drin, bei denen es darum geht anderen zu helfen. Spricht ja auch im Grunde nichts gegen. Jedoch habe ich in vielen Fällen einfach das Gefühl, dass dort schamlos gelogen wird um etwas für sich zu "erschnorren". In den meisten Fällen geht es darum, dass die Kinder einer Familie kaum etwas haben und man um Spielsachen etc. bittet. Ist ja auch nicht verkehrt.

ABER, muss es unbedingt Markenware wie Barbie, Lego und Co sein? UND wenn man sich dann mal mit dem ein oder anderen Hilfesuchenden näher befasst, erfährt man nebenbei Dinge, dass dieser z.B. ein recht aktuelles Handymodel besitzt. Wieso ist es machbar -wie im Beispiel genannt- einen "Luxusartikel" zu kaufen und die Kinder haben (angeblich) nichts im Zimmer? Da läuft doch etwas verkehrt?

Wird hier die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen schamlos ausgenutzt um so das Geld was man für die geschenkten Dinge und evtl. Lebensmittel spart, dann für die neuste Technik auszugeben? Ich kann bei sowas nur den Kopf schütteln und überlege mir mittlerweile echt 2x wem ich meine Hilfe zukommen lasse. Ich bin auch nicht krösus, habe keine Millionen auf dem Konto und mag es absolut nicht, wenn man sich Dinge erbettelt, die man gar nicht nötig hat ......

Achja und ich habe nicht das neueste Handymodell und lebe dennoch weiter .... DENN MEINE KINDER gehen einfach vor. Zudem habe ich zwei "Patenkinder", die auch mehrfach im Jahr etwas von mir bekommen. Bevor ich mir etwas leiste, sind erst die Kids dran und sollte dann irgendwann mal etwas übrig bleiben, dann kann es unter Umständen vorkommen, dass ich mir auch mal eine Kleinigkeit erlaube.

Ich möchte und werde auch in Zukunft helfen, jedoch werde ich kritsch sein in manchen Fällen.

Wie seht ihr das so?

1 Kommentare:

  1. Ich sehe das im Grunde auch so... ich gebe wirklich gerne, was ich mir leisten kann... aber wenn ich dann sehe, dass einige von diesen "bedürftigen" Mamas immer gemachte Nägel und die neuesten Smartphones haben, die ich mir trotz 40-Stunden-Woche und Überstunden nicht leisten kann, dann platzt mir schon gelegentlich die Hutschnur...

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