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Sonntag, 26. Juli 2015

Gelesen: "Mind Games" - Teri Terry

Bereits die Beschreibung  hatte meine Neugier auf dieses Buch geweckt, dazu dann noch die Leseprobe und ich konnte dieses Buch kaum erwarten. Glücklicherweise wurde ich als einer der Vorableser ausgewählt. Leider habe ich es aus privaten Gründen nicht eher geschafft die Rezension zu schreiben.

Buchcover/Einband
Wenige Tage nach der Benachrichtigung, traf das Buch dann auch bei mir ein. Das Bild auf dem Cover zeigt aus meiner Sicht irgendwas Abstraktes. In Kombination mit der Wahl von blau, grün und lila Farb-Tönen zieht das Bild schon viele Blicke auf sich. Das Highlight des Covers sind aber die silbrig glänzenden "Partikel" im Bild. Wer das Buch bereits gelesen hat, der weiß um die Bedeutung dieses Silbers.
Inhalt
"Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt?

In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennen lernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …"
(Quelle: Beschreibung auf vorablesen.de)

Meine Meinung
Das Buch ist gut und flüssig zu lesen, auch zieht es den Leser völlig in seinen Bann (so erging es zumindest mir). Man möchte wissen, wer Luna ist und was es mit dem Geheimnis, von dem die Großmutter immer spricht, auf sich hat. Zudem ist man neugierig was  mit Lunas Kumpel Hex im Laufe der Story geschieht und welche "Aufgabe" der Hacker Gecko in dem Ganzen hat.

Was mich sowohl fasziniert als auch irgendwie erschreckt hat, ist die Tatsache, dass im Grunde jeder sein Leben in (s)einer Online-Welt verbringt. Persönliche Treffen im realen Leben und somit in freier Natur finden gar nicht mehr statt. Alles spielt sich in der virtuellen Welt ab. Ausnahmen sind die Verweigerer aus medizinischen oder religiösen Gründen. Luna gehört weder zur einen noch der anderen Verweigerer-Gruppe und daher ist es umso erstaunlicher, dass sie von PareCo zum Einstufungstest eingeladen wird. Normalerweise haben die Verweigerer keine Aussicht auf einen der "heissbegehrten" Jobs bei PareCo. Im Zuge dieser Einstufungstest lernt Luna dann auch den Hacker Gecko kennen und freundet sich mit ihm an, denn sie beide verbindet die Skepsis an dem System von PareCo.

Ich persönlich habe mich schnell in diese Story eingefunden und habe mit Luna gezweifelt und gebangt. Im Laufe der Story werden Dinge vom Anfang des Buches etwas klarer bzw. man kann sich die Hintergründe zusammenreimen. Es ist schon etwas unheimlich, welche Macht PareCo hat und wie die Menschheit von diesem Unternehmen abhängig gemacht wird. Wenn ich ehrlich bin, erscheint es mir gar nicht so abwegig, die Technik schreitet immer weiter voran, wird immer moderner. Viele Tätigkeiten werden bereits heute von Maschinen/Robotern übernommen ... Warum sollte da nicht in ferner Zukunft ein rein virtuelles Leben möglich sein?

Trotz gewisser Vorahnungen, war das Ende doch heftiger als erwartet. Es hat mich traurig gemacht wie die Teilnehmer auf Think Tank geendet sind.

Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch von Teri Terry wirklich sehr beeindruckt hat. Die Story regt zum Nachdenken an. Wie weit möchten wir die moderne Technik voran schreiten und unser Leben übernehmen lassen.