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Montag, 11. Mai 2015

Getestet: tolino vision 2 (ebook Reader)

Beim Lisa freundeskreis wurde ich als 1 von 150 Testern ausgewählt den ebook-Reader tolino vision 2 testen. Die 14 Tage die zum Testen angedacht waren neigen sich dem Ende und ich möchte euch nun meine Erfahrungen mit diesem Gerät mitteilen. 

Infos zum reader

Geliefert wurden der tolino vision 2, ein USB-Datenkabel, Gebrauchsanleitung
Ich möchte jetzt hier nicht unnötig die tech. Daten des readers auflisten, auf einige der Features werde ich jedoch gleich ein wenig eingehen und euch meine Erfahrung mitteilen.
Wer jedoch dennoch alle Daten sehen möchte, der findet diese hier: Tech. Daten

Ankunft des tolino vision 2
Es war zunächst eine riesen Überraschung denn irgendwie ist die Mailbenachrichtigung über meine Teilnahme an diesem Projekt untergegangen. Auch der Blick auf den Absender ließ zunächst nichts bei mir Klingeln ... Wie riesig die Freude nach dem Öffnen des Paketes war, könnt ihr euch sicher vorstellen. Hier nun das allererste Foto, dass ich von meinem "neuen Freund" gemacht habe.

Inbetriebnahme
Natürlich habe ich nicht lange gebraucht um mich mit dem tolino näher zu befassen. Zuerst wurde das gute Stück natürlich eingerichtet und mit dem WLAN verbunden, was auch keine Probleme bereitete. Da ich so noch nicht viel Erfahrung mit ebooks hatte, legte ich als nächstes eine Account bei thalia.de an, denn dort wurde ein Buch als ebook angeboten, was ich als erstes lesen wollte. Gesagt getan, auch das Anlegen des Kundenkontos, sowie der Bestellvorgang liefen reibungslos ab. Das Lesen mit dem Reader konnte also beginnen.

Erstes Lesen
Das zuvor gekaufte ebook, habe ich natürlich schnell in der Blibliothek meines Readers gefunden. Ich klickte auf das Coverbild und das Buch bzw. die Datei öffnete sich. Zum Lesen gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Das alt bekannte Wischen von links nach rechts (kennt man ja von jedem Smartphone)
2. die tap2flip Funktion, hierfür tippt man beim Lesen einfach in Höhe des Logos auf die Rückseite des Readers und es wird eine Seite weiter geblättert. 

Ich muss gestehen,dass ich es im Moment noch bevorzuge die Seiten mittels wischen umzublättern, aber das ist wohl reine Gewohnheitssache. Im Grunde finde ich die tap2flip-Funktion eine tolle Idee. Vielleicht schaffe ich die Umstellung ja auch bald.

Weitere Features
Ich möchte hier über einige der tolino vision 2 Funktionen berichten, welche mit besonders interessiert haben.

Als erstes möchte ich die integrierte Beleuchtung erwähnen. Diese lässt sich je nach Helligkeit ein- und ausschalten, also jeder so wie er es für sich am besten empfindet. Ich persönlich finde diese Beleuchtung einfach traumhaft, denn so kann ich auch nach dem Dunkelwerden noch im bett lesen, ohne dabei später nochmal aufstehen zu müssen um das  Licht auszuschalten. 

Nächster Punkt ist das Gewicht und die Größe. Mit 174g und den Ma0en 163x114x8,1mm liegt der tolino vision 2 wunderbar in der Hand. Ich möchte erwähnen, das ich nicht unbedingt Riesenhände habe, eben normal große wie jede Frau sie wohl hat. Jedoch kann ich stundenlang lesen ohne das mit die Hand schmerzt. Dies ist ein großer Pluspunkt. 

Anders als bei einem bekannten Mitstreiter, hat der tolino vision 2 ein offenes System. Somit ist es möglich nicht nur ePUB, sondern auch PDF und TXT-Dateien zu lesen. Das findet besonders meine Tochter gut, denn so kann sie auch ohne massig Papier unterwegs Sachen für die Schule lesen, die sie zuvor in ein PDF-Dokument umgewandelt hat. Zugleich kann sie mit der Notizfunktion wichtige Textpassagen markieren und diese mit einem Kommentar versehen. Die gemachten Notizen lassen sich auch später sehr leicht in einem Dokument in der Bibliothek finden und aufrufen.


Sehr interessant klingt auch die Funktion Water Protection, mit der es möglich sein soll das Gerät vor Wasser zu schützen. Getraut dieses in irgendeiner Form zu testen , habe ich mich jedoch nicht. Es ist eigentlich auch sehr unwahrscheinlich, dass ich mal unter Wasser lesen möchte. Trotzdem finde ich diese Idee auch gut, denn es wird sicherlich Nutzer geben, die es benötigen. 

Beinahe hätte ich es vergessen, mit dem tolino vision 2 habe ich  die Möglichkeit aus verschiedenen tolino Shops zu wählen. Zur Auswahl stehen u.a. weltbild.de, thalia.de, ebook.de, hugendubel.de sowie einige andere Onlineshops.

Ich könnte jetzt noch weitere Funktionen des Readers erwähnen, aber ich denke mal, dass sich jeder -mit dem was ich berichtet habe- ein Bild über den tolino vision 2 machen kann. Außerdem würde dieser Bericht dann den Rahmen des Guten sprengen :-) 

Minuspunkte
Auch das beste Gerät hat so seien Schwachstellen,diese sind bei dem tolino vision 2 aber aus meiner Sicht recht gering.  Im Grunde sind es auch keine Schwachstellen, sondern Dinge die ich noch besser gefunden hätte.

So ist es bei diesem Reader so, dass das Display nur in schwarz/weiß angezeigt wird, daher kann man die oft wundervollen und farbenfrohen Cover der Bücher nicht wirklich bewundern. Zum Lesen ist es jedoch egal, denn da ist es ja überall schwarze Letter auf weißem Grund. 

Desweiteren wäre ein Speicherkarten-Slot schön, denn so könnte man einfacher Dateien wie PDFs vom PC auf den Reader packen und umgekehrt. Das wäre besonders wertvoll, wenn man nicht daheim ist, etwas von einem anderen PC möchte und kein Datenkabel vorhanden ist. 

Mein FazitOb ich mir den tolino vision 2 irgendwann einmal gekauft hätte, kann ich nicht beantworten. Immerhin wären auf einen Schlag fast 130,-€ fällig. Aus diesem Grund bin ich echt total glücklich, dass ich diesen Reader testen und auf behalten darf. 


Es wird immer unterschiedliche Meinungen geben, aber ich bin trotz der genannten Minuspunkte total zufrieden mit dem Gerät. Es hat sich bereits mit weiteren ebooks gefüllt und ich lese nun auch spät abends mehr, da ich kein großes Licht anmachen muss. Zudem ist der Reader aufgrund der geringen Größe schnell und ohne großes Gewicht in der Handtasche verstaut und man hat somit gleich eine ganze Reihe an Büchern dabei (sofern man zuvor welche gekauft hat). Eine Weiterempfehlung des tolino vision 2 kann ich mit ruhigem Gewissen aussprechen. 

Ich hoffe, dass euch diese kleine Vorstellung des tolino vision 2 sowie meiner Eindrücke gefallen hat und euch vielleicht auch eine Hilfe bei der Kaufentscheidung sein kann. 

Sonntag, 10. Mai 2015

Der Trailer zu "Gott, du kannst ein Arsch sein" ist fertig!!!

Ich habe ja vor Kurzem erste "Hollywood-Erfahrungen" sammeln dürfen. Jetzt ist es endlich soweit, der Trailer ist fertig und nicht nur ich bin total begeistert, wie toll dieser geworden ist. Ich möchte jetzt auch nicht viele Worte darüber verlieren, schaut einfach selbst.
Ich bin glücklich darüber, dass ich Teil dieses Wahnsinns Projekt bin und werde die Drehtage für immer als Erinnerung bei mir tragen.

Ich würde mich über eure Kommentare zum Video und auch zum Buch sehr freuen. Diese könnt ihr direkt hier, auf der Facebookseite  oder auf der Webseite hinterlassen. 

Abschließend kurz zur Erinnerung der Weg zu meiner Buch-Rezension von "Gott, du kannst ein Arsch sein".


Samstag, 2. Mai 2015

Darkage-Castle goes to Hollywood ...

Ok ganz so weit habe ich es nicht gebracht, aber zumindest nach Berlin. einige von euch haben ja sicher schon erfahren, dass ich dort zu Dreharbeiten war. Bei diesen Dreharbeiten ging es um einen Trailer zum Buch "Gott, du kannst ein Arsch sein"

Hierzu wurden einige Leser des Buches von Frank Pape nach Berlin eingeladen um dort an 2 Tagen (25.-26.04.15) verschiedene Situationen zu filmen. Ich muss sagen, dass ich je näher es auf diese beiden Tage zuging verdammt nervös wurde. Ich  wusste ja nicht was mich so erwartet und wie die anderen so sind.

Diese Nervosität wurde mir nach Ankunft im Hotel in Berlin jedoch schnell genommen. es war ein Team, wie man sich kein besseres wünschen kann. wir haben uns alle auf Anhieb richtig toll verstanden. Es wurde viel gelacht, teilweise geweint und natürlich auch gedreht.

Es war eine völlig neue jedoch sehr aufregende Erfahrung vor der Kamera zu "stehen". Leicht war es nicht, vor der Kamera seinen Emotionen freien Lauf zu lassen, aber sowohl Frank als auch unser Kameramann waren sehr zufrieden mit dem gedrehten Material.

Leider waren diese beiden Tage viel zu schnell vorbei, aber es bleibt die Erinnerung an zwei völlig unbeschwerte Tage in Berlin. Ich bin froh, diesen Schritt gewagt zu haben und damit so viele nette Menschen kennen gelernt zu haben. DANKE an jeden einzelnen der dabei war!
Mit freundlicher Genehmigung von Marlon Baker
Noch müssen wir uns gedulden bis der fertige Trailer zur Verfügung steht. Ich kann jedoch versichern, dass er mit der musikalischen Untermalung einfach klasse wird. Bestimmt werden mir dabei auch die Tränen laufen, denn alleine die Musik sorgt schon für Gänsehaut. 

Leider hat meine Digicam an dem Wochenende nicht das getan was ich wollte und so habe ich selber nur wenige Bilder machen können. Aber ein paar davon möchte ich euch nicht vorenthalten.


Fasziniert haben mich auch die Doppeldecker-Busse, bin leider noch nie in einem mitgefahren.
Ich hoffe, dass euch der kleine Einblick in diesen kurzen Ausflug gefallen hat und jetzt warten wir gemeinsam auf den fertigen Trailer.

Gelesen: "Gott, du kannst ein Arsch sein"

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mir meine Lese-Tipps oft in einer Facebookgruppe hole. Vor einigen Wochen wurde ich auf das folgende Buch aufmerksam

„Gott, du kannst ein Arsch sein - Stefanies letzte 296 Tage"

Zum Inhalt des Buches
Provokant, natürlich und unzensiert. Ehrliche Worte einer jungen Rebellin wurden zum Titel ihres Buches. Stefanie erfährt wenige Wochen nach ihrem 16. Geburtstag, dass sie in 6-12 Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen und merkt, wie bedeutend die Selbstverständlichkeit des Lebens ist. Das Buch ist eine hoch emotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschungen, Hass, Wut und Rebellion. Es weckt neuen Lebensgeist und gibt einen tiefen und realen Einblick in das Sterben. 

Ich habe ausnahmsweise einmal den Text auf der Rückseite des Buches verwendet, denn besser kann man dieses Buch nicht  mit Worten beschreiben. Normalerweise verfasse ich den Inhalt ja auch in meine eigenen Worten.

Mein Eindruck
Es ist gar nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden um das auszudrücken, was ich beim Lesen empfunden habe und auch in Nachhinein empfinde.

Der Schreibstil ist so, wie man es bei einem Teenager vermutet, einfach, ehrlich und ohne großes Fachwissen besitzen zu müssen.

Krebs ist eine Krankheit die schon schlimm genug ist, in vielen Fällen ist die Medizin ja schon soweit, dass bestimmte Krebsarten "geheilt" werden können. Wenn man jedoch erfährt, dass man nur noch eine begrenzte Zeit vor sich hat, das würde denke ich mal den stärksten Kerl umhauen.

Stefanie bekommt ihre Diagnose mit 16. Wenn ich so zurück denke, was für Träume, Wünsche und Hoffnungen ich in diesem Alter hatte ... der Gedanke an den eigenen Tod war ganz weit weg.

Wer in diesem Buch einen medizinischen Ratgeber oder Seitenlanges Jammern erwartet , der ist völlig verkehrt. In diesem Buch lässt uns Stefanie an ihrem Leben mit der Krankheit teilhaben. Sie berichtet über ihr körperliches Befinden und gewährt dem Leser einen Einblick in ihre Gedankenwelt. So nimmt man Teil an dem unsichtbaren Band zwischen Stefanie und ihrer jüngeren Schwester Lola, der starken Bindung zu Luna - Stefanies Pferd, einer Entscheidung aus Liebe ...

Dieses Buch hat mich emotional extremst bewegt. Ich habe mit Stefanie gelitten, gelacht und geweint. Am ende des Buches wurde mir bewusst , wie sinnlos wir unsere Tage oftmals verstreichen lassen. Jeder einzelne Tag - und sei er noch so schlecht- ist kostbar. 

Info zum Autor (dem Buch entnommen)
Frank Pape hat vier Kinder und arbeitet seit vielen Jahren in der Präventions- und Jugendarbeit sowie als Feuerwehrmann und Notfallseelsorger in der Akutbetreuung. ehrenamtlich engagiert er sich aktiv in der Hospizarbeit und der Begleitung sterbender Patienten

Der Autor sagt selbst:
"Ich will, dass ihr lacht, dass es weh tut, dass ihr das Leben spürt."

Wenn ihr dieses Buch gelesen habt, dann würde ich mich über Eure Eindrücke sehr freuen. Diese könnt ihr direkt hier, auf der Facebookseite  oder auf der Webseite hinterlassen.