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Samstag, 28. April 2012

Ein Headset was ich nicht mehr missen möchte

Zunächst erst einmal ein großes Dankeschön an das Team der Conrad Tester-Community, dass ich dieses Produkt überhaupt testen durfte und das die Zusendung so schnell und reibungslos verlief, nach Abklärung der Formalitäten.

An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich bedanken, dass ich meinen Testbericht aufgrund massiver technischer Probleme nachreichen darf. 

Mein Produktbericht ist in folgende Punkte aufgegliedert:
  1. Verpackung & Design
  2. Erste Inbetriebnahme
  3. Software
  4. Benutzerfreundlichkeit
  5. Hör-  & Sprachqualität
  6. Leistung Akku
  7. Empfangsqualität
  8. Mein Fazit
1. Verpackung & Design
Wie auf den beigefügten Bildern schön zu erkennen ist, ist sowohl das Headset als auch das Zubehör sicher in einer Plastikform mit den jeweiligen Aussparungen verpackt. Zusätzlich sind das Headset und das Mikrophon mit je 2 Drähten an dieser Plastikverpackung befestigt. Also, wenig Müll und doch sicher verpackt.

 
 
Das Headset selbst hat bei mir persönlich einen Extra-Pluspunkt, denn die Farbkombination schwarz mit rot gefiel mir von Anfang an (könnte mit daran liegen, dass rot meine absolute Lieblingsfarbe ist).

2. Erste Inbetriebnahme
Dem Produkt liegt keine Software-CD bei, was auch im Grunde gar nicht erforderlich ist. Zur „Grundnutzung“ genügt es, das headset mit dem beiliegenden USB-Kabel am PC aufzuladen und nachdem der Transmitter ebenfalls in einem USB-Schacht ist, ist das Headset eigentlich so gut wie einsatzbereit. Zumindest im „Grundbetrieb“ kann man jetzt schon die ersten Eindrücke sammeln.

3. Installation & Nutzung der Software
Um jedoch in den vollen Genuss der Headset-Leistung zu kommen, sollte man sich auf der Seite des Herstellers den zugehörigen Treiber herunterladen. Dies ist nach Auswahl des Produktes und Zustimmung der Lizenzbestimmung recht schnell und einfach erledigt.

Mit dieser Software lassen sich dann etliche Einstellungen machen wie z.B. verschiedene Equalizer-Profile einstellen um eben je nach Genre den bestmöglichen Klang herauszuholen


Zusätzlich kann man in dem Reiter Voice FX unterschiedliche Sprachprofile wählen, z.B freches Kind. Der Spielerei sind nicht viele Grenzen gesetzt.

4.  Benutzerfreundlichkeit
Den ersten Pluspunkt in Sachen Benutzerfreundlichkeit bekommt dieses Headset für die einfache Art zur Inbetriebnahme. Sämtliche Einstellungen wie laut/leise, Stummschalten des Mikrophons und das An-und Ausschalten des Kopfhörers selber lassen sich alle an der linken Ohrmuschel tätigen. Die Tasten sind auch mit aufgesetztem Kopfhörer – also im Blindflug – leicht zu erfühlen und zu bedienen. 


Die Ohrmuscheln selbst sind gut gepolstert und auch nach stundenlangem Tragen des Kopfhörers haben meine Ohren nicht geschmerzt. Auch über das Gewicht des Kopfhörers kann ich nicht klagen.

5. Hör-  & Sprachqualität
Hör-Test Musik:
Ich habe mit diesem Headset die verschiedensten Musikrichtungen (Schlager, Dance, Country, Rock, Pop, Klassik usw.) angehört und dank der Einstellungsmöglichkeiten in der Software, habe ich auch immer recht schnell die passende Einstellung gefunden. Eines meiner Test-Songs war „For you“ von den Disco Boys. Ich kann nur sagen, dass ich begeistert war wie sauber man alle Tonhöhen- und -tiefen genießen konnte. Ich hatte das Gefühl ich steh mitten in einem Live-Konzert und die Musik floss nur so durch mich hindurch.
Aber auch die anderen Musikgenres stehen diesem Erlebnis in Nichts nach.  

Sprach-Test Skype:
Natürlich wurde das Headset inkl. Mikrofon ausgiebig via Skype getestet. Die Sprachqualität ist laut Aussage meiner Gesprächspartner sauber und ohne Verzerrungen. Auch kam es zu keinerlei Aussetztern beim reden.
Umgekehrt hat das Headset mir die Stimmen meiner Gesprächspartner klar und sauber wiedergegeben. 

6. Leistung Akku
Nach der ersten Aufladung die mittels USB-Kabel am PC erfolgt, legte ich also los. Ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich auf die Uhr geschaut,  aber ein voll geladenes Akku hält mehr als 8 Stunden und das ist aus meiner Sicht ausreichend um einen Nachmittag mit Musik, Games oder Gesprächen via Messenger zu tätigen.
Aber auch wenn sich das Headset mit einem Piepton meldet, dass es in Kürze doch mal wieder nachgeladen werden möchte, heißt es nicht, dass der Spaß nun vorbei sein muss. Man kann natürlich seinen Aktivitäten weiter nachkommen, wenn das Headset am „Ladekabel“ hängt.

7. Empfangsqualität
Im Grunde ist der Empfang super, jedoch scheint es an der Bauweise der Wohnung oder an dem mitverwendeten Baumaterial zu liegen, dass ich je nachdem wo ich mich in der Wohnung befinde der Empfang abbricht obwohl ich nur eine geringe Entfernung zum Sender habe. Dafür ist der Empfang draußen hinterm Haus umso besser und ich kann mich definitiv bis zu 15m vom Haus entfernen ohne dass es zu Störungen kommt

8. Mein Fazit
Ich kann im Grunde nur sagen, das es eine tolle Erfahrung war mal ein Headset der höheren Preisklasse zu testen. Es ist schon ein enormer Soundunterschied im Vergleich zu einem Headset der Preisklasse bis 30 Euro. Ich muss ehrlich gestehen, ich wäre wahrscheinlich nie von selber drauf gekommen mir ein Headset dieser Preisklasse zu kaufen, denn mir fehlte ja bisher die Vergleichsmöglichkeit. Jetzt möchte ich das gute Stück aber nicht mehr missen und das alte Headset ist nun in den Besitz der Kinder übergegangen.
Das die Verschlussklappe des Empfängers nicht mit dem Empfänger selbst verbunden ist, sondern eine loser Artikel ist, besteht natürlich die Gefahr, dass man dieses kleine Teil doch mal verlegt. Es wäre natürlich schöner, wenn es bei dieser Preiskategorie eine bessere Lösung hierfür gegeben hätte, aber ein voller Minuspunkt ist das nicht (wenn ein halber).

Zum Abschluss möchte ich mich noch dafür entschuldigen, dass die Bildqualität nicht ganz so gut gelungen ist. Nur musste ich diese leider mit meiner Handycamera schiessen, da sich mein Ladekabel der Digicam verflüchtet hat. Ich hoffe, dennoch, dass die Bilder aussagekräftig genug sind.

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